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Sie können viel mehr, als Sie glauben!


 

so erreichen sie ihre zieleSo erreichen Sie Ihre Ziele und räumen Sie Ihre Probleme aus dem Weg

 von Carlos Devis und Maria Mercedes Perez de Beltran

Kurzbeschreibung:
Ihre Ziele sind Audruck Ihrer Wünsche. Machen Sie Ihre Ziele endlich greifbar und verwandeln Sie Probleme in Chancen! Die Autoren vermitteln in verständlicher Weise intelligente Strategien und Techniken zur Entwicklung neuer Perspektiven. Zahllose Beispiele lassen Sie erkennen, wie Sie aktiv Einfluss auf die Erreichung Ihrer Ziele nehmen können. Sie lernen, wie Sie sich Ihrer Fähigkeiten bedienen, sich Ihre eingeschränkte Wahrnehmung bewusst zu machen und Einfluss auf die Erreichung Ihrer Ziele zu nehmen.  

Die Autoren:   
C. Davis ein international renommierter Redner und Experte für interpersonelle Beziehungen. Er drehte mehr als 50 Videos zum Thema Persönlichkeitsentwicklung für den südamerikanischen Raum sowie für spanische Zuschauer in den USA und hielt Seminare in den verschiedenen Ländern Europas und Amerikas.
M. de Beltran widmete sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Journalistin hauptsächlich Interviews, die sie sowohl mit national und international berühmten Persönlichkeiten als auch mit gewöhnlichen Menschen führte. Mit ihnen diskutierte sie Strategien und Wege, die diese Menschen zum Erfolg geführt haben. Bei diesen Gesprächen sammelte sie äußerst wertvolle Informationen für ihre Tätigkeit als Referentin und Schriftstellerin im Bereich der Motivationskommunikation. 

 

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Hier einige Schlagwörter, zu denen Sie im Buch mehr erfahren:

Leben, Situation, Geschichte, Umstände, Bedingungen, subjektive Interpretation, Unternehmen, Opfer, Kommunikation, Realität, Überzeugungen, Geschäfte.


Leseprobe des Buches:

Maria Mercedes Perez de Beltran wurde am 14. Dezember 1947 in Medellin, Kolumbien, geboren und ist Berufsjournalistin.

Sie absolvierte ein Universitätsstudium der Arbeitssoziologie und der Psychologie.

12 Jahre lang war sie hauptberuflich als Journalistin für die Tageszeitung „Espectador“ tätig und schrieb hier eine Kolumne zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und -unterstützung.

Sie war Kolumnistin bei einer der nationalen meinungsbildenden Fernsehstationen.

Mehrmals war sie als Direktorin und Mitarbeiterin bei Radio- und Fernsehsendern tätig.

Zudem wurde sie mit der Herausgabe eines Frauenmagazins betraut, das als Beilage des „Espectador“ erscheint.Für ihre Kolumnen, Fotografien und Erzählungen wurde sie auf nationaler Ebene mehrmals ausgezeichnet.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Journalistin widmete sie sich hauptsächlich Interviews, die sie sowohl mit national und international berühmten Persönlichkeiten als auch mit gewöhnlichen Menschen führte. Mit ihnen diskutierte sie Strategien und Wege, die diese Menschen zum Erfolg geführt haben. Bei diesen Gesprächen sammelte sie äußerst wertvolle Informationen für ihre Tätigkeit als Referentin und Schriftstellerin im Bereich der Motivationskommunikation.

Maria Mercedes De Beltran ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.

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Carlos Devis Estrada wurde am 9. April 1954 in Bogota, Kolumbien, geboren.

Er ist ein international renommierter Redner und Experte für interpersonelle Beziehungen.

Im Jahre 1977 legte er an der Universität von Kolumbien sein Anwaltsexamen ab.

Bei der Ausübung seiner anwaltlichen Tätigkeit wurde ihm klar, dass er seine Arbeit sehr viel effektiver gestalten könnte, wenn er nicht Paare oder Familien mit Trennungsproblemen betreuen würde, sondern ihnen dabei helfen würde, ihre privaten und beruflichen Beziehungen erfolgreicher zu gestalten.

In Vorbereitung auf dieses neue Projekt bereiste er 12 Jahre lang die USA und Europa.

Er drehte mehr als 50 Videos zum Thema Persönlichkeitsentwicklung für den südamerikanischen Raum sowie für spanische Zuschauer in den USA und hielt Seminare in den verschiedenen Ländern Europas und Amerikas.

Neben dieser Tätigkeit war er als Geschäftsführer und Direktor zahlreicher nationaler Unternehmen im Industriesektor tätig.

Derzeit wirkt er an der Gestaltung von Seminaren in spanischer Sprache des „The Pacific Institute“ mit, einem nordamerikanisches Unternehmen mit Sitz in Seattle.

Er ist Mitbegründer des Unternehmens „Kommunikation und Entwicklung“ mit Sitz in Santiago de Chile, Vigna del Mar, Miami, Los Angeles und Bogota. Die Tätigkeit des Unternehmens besteht darin, mit Hilfe von Seminaren, Videos und Massenmedien zahlreichen Menschen zu Erfolg in ihrem Leben zu verhelfen und dabei die Kommunikation mit sich selbst und mit anderen zu verbessern.

*

Wie kann man ein Problem in eine Chance verwandeln?

Die Probleme, mit denen wir Menschen konfrontiert werden, sind verschiedener Art. Einige scheinen die direkte Folge unserer Handlungen oder unserer Unterlassungen zu sein. Andere hingegen, die wir als „sinnlos bzw. überflüssig“ bezeichnen können, zeichnen sich dadurch aus, dass wir dafür keine Verantwortung zu tragen scheinen. Dies trifft beispielsweise auf bestimmte Unfälle oder Krankheiten zu.

Es gibt Situationen, in denen Sie keinerlei Einfluss auf die Wirklichkeit haben. Doch selbst in derartigen Fällen können Sie immer noch Ihren Umgang mit dieser Situation verändern.

Sie werden sehen, dass man mit jedem familiären, beruflichen, zwischenmenschlichen oder auch rein persönlichen Problem so umgehen kann, dass sich daraus sehr aussichtsreiche Gelegenheiten ergeben, selbst wenn sie Schwierigkeiten und Leid mit sich bringen.

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Probleme erfüllen einen oftmals sehr wichtigen Zweck in unserem Leben, denn sie zwingen uns dazu, unsere Bequemlichkeit aufzugeben. Mit anderen Worten, sie bringen uns dazu, ausgetretene Pfade zu verlassen oder auch mal Dinge zu tun, die wir normalerweise als „verrückt“ oder „unmöglich“ abtun würden.

Folgendes Beispiel eines jungen Kolumbianers verdeutlicht uns auf eindrucksvolle Weise, was damit gemeint ist. Die Rede ist von Jaïro Clopatofsky, der mittlerweile Abgeordneter in der Nationalversammlung seines Heimatlandes ist. Im Alter von 21 Jahren war er ein sorgloser Ingenieurstudent und ein hervorragender Sportler. Im Hochsprung und im Tennis war er ungeschlagen und beim weiblichen Geschlecht seines Alters genoss er große Beliebtheit.

Doch dann hatte er einen Verkehrsunfall und der sportliche junge Mann war von einem auf den anderen Tag querschnittsgelähmt. Anfangs empfand Jaïro eine ungeheure Wut gegenüber all jenen, die gehen konnten, und sogar darüber, dass er noch am Leben war.

„Warum musste mir das passieren?“

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Sein körperlicher Zustand ließ ihn nach und nach immer mehr verzweifeln. Er kapselte sich von seiner Außenwelt ab und haderte mit dem Leben. In den Augenblicken, in denen er weniger deprimiert war, dachte er jedoch über seine Zukunft nach.

„Ich habe vor, mein Ingenieurstudium an den Nagel zu hängen und etwas anderes zu studieren.“

Sein Vater hörte mit großem Bedauern, dass Jaïro ungeachtet seiner körperlichen Verfassung die Vorteile aufgeben wollte, die er sich durch die bereits hinter ihm liegenden Studienjahre erworben hatte. Er antwortete ihm:

„Ich respektiere deine Entscheidung, aber ich bitte dich, gut darüber nachzudenken, denn falls du so weitermachst wie in der letzten Zeit, besteht die Gefahr, dass du gar nichts mehr aus deinem Leben machst...“

Nach diesen offenen Worten konnte Jaïro nicht schlafen.

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In seinem neuen Leben ist er Universitätsprofessor, der seinen Tag um 4.30 Uhr mit Fitnessübungen beginnt, denn ungeachtet einer gegenteiligen Meinung der Ärzte ist er davon überzeugt, dass er eines Tages seine Beine wieder voll bewegen kann.

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Verschiedene Alarmsysteme warnten diesen Mitarbeiter, sobald der Wasserpegel abfiel – wurde es besonders kritisch, so wurde der Mitarbeiter mit Hilfe von Tonsignalen, roten Kontrollleuchten und einer Sirene aufmerksam gemacht.

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Im Rahmen einer mittlerweile 15-jährigen Lehrtätigkeit haben wir immer wieder festgestellt, dass wir Menschen oftmals nur Veränderungen für möglich halten, die für eine Veränderung ihrer Lebensumstände sorgt. So kommt es, dass wir darauf warten, dass sich die Realität verändert. Wir hoffen darauf, dass ein Mensch anders wird. Wir träumen von anderen Lebensumständen. Wir wünschen uns, dass das, was uns Sorgen bereitet, einfach verschwindet oder dass sich unsere wirtschaftliche Situation verbessert. Auf den Gedanken, unsere Überzeugungen und unsere Erwartungen an die Dinge zu verändern, kommen wir nur selten, denn unsere Vorstellung von der Realität stellen wir praktisch niemals in Frage.

Laut Aussage des berühmten Autors Paul Watzlawick, Psychologe an der Universität von Palo Alto (Kalifornien) gibt es die „Veränderungen des Typs 1“ - jene, die versuchen, die Dinge zu verändern (die Wirklichkeit) - sowie die „Veränderungen des Typs 2“ - jene, die sich auf unsere Vermutungen beziehen (das, was wir von der Wirklichkeit erwarten).

Wir können unsere Probleme lösen, indem wir uns von einer dieser beiden Seiten nähern. Was diese beiden Ansätze ganz grundsätzlich unterscheidet, ist die Tatsache, dass wir die Wirklichkeit im Gegensatz zu unseren Erwartungen häufig nicht verändern können. Wie diese Erwartungen aussehen, hängt zu 100% von uns ab, denn wir sind es, die diese Erwartungen erschaffen.

Auf ein und dasselbe Ereignis können verschiedene Menschen auf ganz unterschiedliche Weise reagieren. Sogar ein und derselbe Mensch kann zu verschiedenen Zeitpunkten auf identische Situationen ganz unterschiedlich reagieren. All dies unterstreicht, dass es nicht die Wirklichkeit selbst ist, die ein Problem aufwirft, sondern dass der Knackpunkt vielmehr in der Art und Weise liegt, wie wir die Wirklichkeit auffassen.

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Der Bericht einer Frau, die Mutter eines mongoloiden Kindes wurde:

„Als Marie-Louise zur Welt kam, war ich 32 Jahre alt, meine beiden anderen Mädchen waren drei und fünf Jahre alt. Am Tage der Niederkunft erfuhr ich es noch nicht. Erst am nächsten Tag bat der Arzt meine Mutter, sich das Neugeborene anzuschauen. Er hob das Ärmchen hoch und ließ es wieder fallen.

Der Arzt sagte ihr daraufhin: „Dieses Kind leidet an Trisomie.“

Ich hatte keine Ahnung von dieser Krankheit. Anfangs erschien mir meine Tochter ganz normal und absolut süß. Doch als man mir zu erklären begann, was diese Krankheit war und wie sie sich äußerte, wurde mir klar, dass mein Kind in der Tat davon betroffen war. Ich war am Boden zerstört. Ich sah es im Geiste ein Leben lang ans Bett gefesselt vor mir.

Ich wollte nicht, dass irgendjemand sie zu Gesicht bekam, nicht einmal die anderen Familienmitglieder durften sie sehen und schon gar nicht Fremde. 11 Monate lang versuchte ich, einen Schuldigen zu finden.

Manchmal glaubte ich, meine Raucherei während der Schwangerschaft sei der Grund gewesen. Oder vielleicht war es auch auf ein Medikament zurückzuführen, das ich eingenommen hatte. Ich fragte mich auch, ob mein Mann möglicherweise dafür verantwortlich war, weil er gerne viel Alkohol trinkt. Jedenfalls war ich fest davon überzeugt, dass sich an diesem Tag mein Glück für immer von mir verabschiedet hatte und die Stimmung bei uns zu Hause wurde mit jedem Tag drückender und schwieriger.

Eines Tages war ich mit meinen beiden älteren Töchtern in einem Park. Dort sah ich ein mongoloides Kind, ungefähr 12 Jahre alt, das mit einer absoluten Begeisterung auf einem Karussell fuhr. Ich muss es so intensiv beobachtet haben, dass seine Mutter zu mir kam und mich ansprach. Voller Stolz erzählte sie mir, dass ihr Sohn zu sprechen gelernt hatte, dass er ganz allein essen konnte und alle Buchstaben kannte. Diese Mutter war unglaublich stolz auf ihr mongoloides Kind! Sie erzählte mir voller Begeisterung, dass es das liebevollste und sensibelste all ihrer Kinder sei und darüber hinaus eine ungeheure Fingerfertigkeit besäße!

An diesem Tag verstand ich, dass ich meine Situation auch ganz anders erleben könnte. Ich wurde mir bewusst, dass es nichts bringen würde, weiterhin nach einem Schuldigen zu suchen. Ich musste nicht verstehen, warum mir dieses Schicksal widerfahren war, sondern ich musste lernen, wie ich am besten mit dieser Situation umgehen könnte. Ich wurde mir bewusst, dass ich die Wahl zwischen zwei Einstellungen hatte – entweder würde ich meine Tochter weiterhin vor anderen verstecken und diese unglaubliche Last in meinem Herzen mit mir herumtragen oder aber ich würde einfach das Optimale aus dieser Situation machen, so wie diese Mutter es tat, die ich in dem Park getroffen hatte.

Ich lud die Frau zu uns nach Hause ein. Zum ersten Mal seit ihrer Geburt zeigte ich meine kleine Tochter Marie-Louise voller Stolz und ich begann, das ganze Potenzial zu sehen, das in ihr steckte.

Als wir erfuhren, dass es Hilfseinrichtungen für Trisomie-Kinder gibt, nahmen wir sofort Kontakt auf.“

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Sie machte sich selbst fertig, indem sie verzweifelt über die Ursachen der Geschehnisse nachdachte und die Situation vor jenen verbarg, die sie mit ihren Kommentaren möglicherweise verletzen konnten. Als diese Frau endlich die Einschränkungen ihrer Tochter akzeptieren konnte, sah sie sie auf einmal nicht mehr als Problem. Und so fand sie wieder Kraft, dem Kind die nötige Liebe zu geben, was es unter diesen Bedingungen so unbedingt benötigte.

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Daraus folgt – das, was wirklich Ihr Leben beeinflusst, ist nicht die Realität selbst, sondern Ihre subjektive Wahrnehmung der Realität.

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Wenn ich glaube, dass ich irgendwas nicht tun kann, dann heißt das nicht, dass ich es nicht tun kann. Es bedeutet ganz einfach, dass ich glaube, es nicht zu können, und das reicht schon aus.

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Das Wollen ist die erste Voraussetzung für das Können.

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Das Unglaublichste aber an dieser Geschichte war, dass er nicht nur die Strecke bis zum Ende durchhielt, sondern dass er diesen Marathon mit einigen Stunden Vorsprung gewann.

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Auch der daneben abgebildete Hut lässt sich leicht identifizieren ebenso wie rechts daneben das kopflose Männchen mit ausgebreiteten Armen und schließlich die auf dem Kopf stehende 1.

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Die Worte, die wir verwenden, entfalten einen ungeheuren Einfluss auf unsere Wahrnehmung der Welt.

Erinnern Sie sich beispielsweise daran, mit welcher Motivation Sie die Lektüre eines Buches begannen, über das Ihnen jemand gesagt hat: „Es ist sterbenslangweilig und ich kenne niemanden, der über das erste Kapitel hinausgekommen ist.“

Können Sie sich vorstellen, was ein Kranker empfindet, wenn seine Besucher ihm erzählen, dass andere an eben dieser Krankheit bereits verstorben sind? Und was geht wohl in Ihnen vor, wenn ein Freund Ihnen erzählt, dass die Aufnahmeprüfungen für eine Schule, die Sie besuchen möchten, beim ersten Mal praktisch nicht zu schaffen sind und er hinzufügt: „Ich habe es jetzt geschafft, aber es hat drei Jahre gedauert…“

Die Wahl der Worte, die wir verwenden, ist durchaus in der Lage, unsere Wahrnehmung zu steuern.

Wir haben mit den vorherigen Übungen begonnen, indem wir vorausschickten, dass sie schwierig seien und „Konzentration“ erforderlich machten. Dann haben wir Sie dazu aufgefordert, Ihre ganze Konzentration auf den Hut, den Pokal und das Männlein zu lenken. Und schließlich haben wir Ihnen gesagt, das Schwierigste an der ganzen Aufgabe sei es, die Buchstaben zu entziffern.

Es kann gut sein, dass Sie das Wort MER immer noch nicht gesehen haben. Wenn dem so ist, dann liegt das nicht daran, dass Sie das Wort nicht sehen können. Vielmehr ist es so, dass Sie mit den Augen nicht einfach nur Sinneseindrücke aufnehmen, sondern dass Sie die Realität durch eine Art Interpretationsschablone wahrnehmen.

Es ist Ihr Gehirn, welches das Gesehene ausgehend von seiner „Landkarte“ interpretiert. Die Landkarte ist unsere Interpretation der Realität, dessen, was wir sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken.

Möchten Sie eine kleine Hilfe, damit Sie das Wort MER sehen können?

Dann schauen Sie bitte am Ende dieses Kapitels nach. Die Schwierigkeit kommt daher, dass Sie normalerweise darauf getrimmt sind, schwarze Buchstaben auf einem weißen Hintergrund zu lesen und nicht nach der Bedeutung weißer Freistellen zwischen den Buchstaben suchen. Das Wort „MER“ aber wird durch weiße Leerstellen geformt.

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Im Alltag gibt es viele Konditionierungen, die uns glauben machen, eine bestimmte „Situation sei sehr schwierig“ oder „ganz einfach“, es gäbe „keine andere Möglichkeit“ oder aber alle Optionen „seien bereits ausgeschöpft“. Auf diese Weise erlegen wir uns selbst Einschränkungen auf, denn wir schließen von vornherein aus, dass es eine unendliche Menge an Alternativen geben kann. Wir selbst versagen es uns, neue Möglichkeiten zu erkunden, ganz einfach, weil wir beschlossen haben, dass unsere „mentale Landkarte“ die einzige Realität ist und dass wir gar nicht nach etwas anderem suchen müssen.

Wenn uns jemand sagt, dass es auch andere Sehweisen der Realität gibt und dass es anstelle eines Hutes auch einen Buchstaben geben kann, dann kann es passieren, dass wir diesen Menschen als „Narren“ oder „Träumer“ abtun und nur unseren  Kopf über ihn schütteln.

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Diese Menschen wissen, dass ihre Sehweise nicht die einzige ist und dass es, wenn sie ein Ziel nicht erreichen, nicht unbedingt daran liegt, dass es „unmöglich“ oder „unrealistisch“ ist. Sie wissen, dass sie vielleicht bisher noch keinen Erfolg hatten, weil sie die grundlegenden Dinge möglicherweise nicht wahrgenommen haben, die die Voraussetzung für den Erfolg wären, während ein anderer diese Elemente möglicherweise ganz klar vor sich sieht.

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Leider gibt es immer noch Lehrer, die ihren Unterricht mit dem Hinweis beginnen, dass der Stoff der kommenden Unterrichtsstunde „schwierig, kompliziert und heikel sein wird…dass man sich für die Erlernung sehr anstrengen muss und dass es nicht allen gelungen ist…“

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Ähnlich einschränkend wirkende Aussagen lauten: „Diese Gegend ist für den Verkauf sehr schwierig“, „Das Arbeitsklima ist sehr belastend“…und „Man kann wirklich niemandem vertrauen…“

Wer so mit einem Menschen spricht, der für andere Wahrnehmungen der Realität offen ist, trägt möglicherweise dazu dabei, in ihm eine eingeschränkte und blockierte Wahrnehmung zu erschaffen, so wie es uns möglicherweise mit der Darstellung des Wortes „MER“ gelungen ist.

Wie oft haben Sie bereits darauf verzichtet, etwas zu tun, woran Sie eigentlich Spaß gehabt hätten, nur weil jemand Ihnen gesagt hat – oder weil Sie sich selbst gesagt haben  - dass Sie „dafür wirklich keinerlei Talent haben“? Und andererseits, wie viele Male ist Ihnen bereits etwas gelungen, wovon Sie sich trotz zahlreicher Warnungen Ihrer Mitmenschen nicht abhalten ließen, weil Ihr Selbstvertrauen doch größer war?

Wenn Sie das Wort MER immer noch nicht gesehen haben, dann zweifeln Sie möglicherweise schon an Ihrer Intelligenz? Vielleicht glauben Sie, nicht in der Lage zu sein, eine so einfache Prüfung zu bestehen?

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Ihre Wahrnehmung hat mit Ihrer Intelligenz und Ihren Fähigkeiten nicht das Geringste zu tun. Sie hat etwas mit den zahllosen Einflüssen zu tun, die unsere Wahl der Worte auf Ihr Denken ausübt und ist zudem bedingt durch die Konditionierungen, die für Ihre ganz subjektive Wahrnehmung der Realität verantwortlich sind.

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„Zwei Kriegsschiffe waren seit mehreren Tagen bei stürmischem Wetter auf dem Meer unterwegs. Ein Offizier drehte seine Wachrunde auf dem Admiralsschiff, als die Nacht hereinbrach. Der Nebel sorgte für schlechte Sicht und der Kapitän beschloss, auf der Kommandobrücke zu bleiben, um alles beobachten zu können. Kurz nach Einbruch der Nacht meldete der Ausguck:

,Licht Steuerbord voraus!’

Der Kapitän gab den Befehl, das andere Schiff auf die Gefahr hinzuweisen und es zu einem Kurswechsel um 20 Grad aufzufordern.

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Indem wir anerkennen, wie sehr die Wahl unserer Worte unsere „Wahrnehmung“ steuert, öffnen wir uns für neue Möglichkeiten, wir lassen uns darauf ein, anderen zuzuhören und deren Realität zu berücksichtigen mit dem Ziel, möglicherweise neue Lösungsansätze für unsere Probleme zu finden.

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„Ich bin davon überzeugt, dass der Vorteil eines kleinen Unternehmens gerade darin liegt, dass man mit ihm wachsen kann.“

„Ich halte es für möglich, entspannt und in Gelassenheit zu leben, auch wenn man große Verantwortung trägt.“

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Somit verneinen sie ihre Fähigkeit, auf ihr Schicksal Einfluss zu nehmen und schieben die Verantwortung ganz einfach auf die äußeren Umstände.

Wenn Sie denken, irgendjemand oder irgendetwas sei Schuld an Ihrer Misere, an der Sie darüber hinaus gemäß Ihrer eigenen Überzeugung, nichts ändern können, dann begeben Sie sich in eine Opferrolle.

Die Lebensgeschichte einiger Menschen reduziert sich auf Ereignisse, die sie daran gehindert haben, dies oder jenes zu bekommen. Oder aber es war das Pech, das sie gehabt haben oder ungerechte Bestimmungen oder auch die Verantwortung des Chefs, den sie hatten.

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Vielmehr rufen sie mit ihrer Einstellung und ihrem Verhalten ihre neuerlichen Schwierigkeiten auf den Plan.

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Wenn Sie von einer schmerzlichen Episode Ihres Lebens erzählen, dann können Sie dies auf zwei verschiedene Arten tun: Entweder Sie berichten aus der Sicht des Opfers oder aus einer „proaktiven“ Sicht. Weiter hinten nennen wir Ihnen einige Merkmale einer typischen „Opfergeschichte“, doch zunächst möchten wir Ihnen eine kleine Übung vorstellen.

Suchen Sie in Ihrer Erinnerung nach einer Situation, in der Sie sich als Opfer fühlten. Schreiben Sie diese Version der Geschichte in Ihr Logbuch und betonen Sie, sofern nötig, wer in diesem Fall dafür verantwortlich war, dass Sie zum Opfer wurden. Die typischen Merkmale einer Opfergeschichte, über die wir bereits gesprochen haben, dürften Ihnen dabei helfen. Keine Sorge, Sie dürfen dabei auch ruhig übertreiben, denn es handelt sich lediglich um eine Übung.

Schreiben Sie dann genau dieselbe Geschichte noch einmal auf, aber stellen Sie sie dieses Mal dar, als wenn Sie sich absichtlich in diese Lage manövriert hätten. Auch hier dürfen Sie ruhig wieder übertreiben. Bringen Sie dabei die Merkmale einer Geschichte mit ein, bei der Sie Selbstverantwortung übernehmen. In dieser neuen Geschichte darf von Ihrer Opferrolle nichts mehr übrig bleiben. Das ist durchaus möglich, und denken Sie daran, es handelt sich lediglich um eine Übung…

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Merkmale einer Opfergeschichte:

Der Erzähler spricht davon, dass er alles „verloren“ hat.

Er hebt am meisten die „Gemeinheit“ der anderen hervor.

Er betont und übertreibt dabei, wie „schmerzhaft“, „furchtbar“ und „schrecklich“ alles war.

Er erzählt seine Geschichte, als sei sie ihm vollkommen unerwartet widerfahren. Als hätte es im Vorfeld keinerlei Hinweis darauf gegeben, dass etwas Derartiges passieren könnte.

Die Situation, unter der er so gelitten hat, überschattet sein ganzes Leben und somit „zeigt“ er, wie furchtbar alles war, was er mitgemacht hat.

Er tut dies, weil er nach „Verständnis“  für die schlechten Ergebnisse heischen möchte, die er zu alledem erzielt hat.

Beim Erzählen wirbt er um Mitgefühl, Unterstützung oder Aufmerksamkeit.

Er betont, wie schwer es für ihn war, diese Situation zu „ertragen“.

Er überzeugt sich und die anderen von der Richtigkeit der Geschichte und betont, dass „man anders hätte gar nicht handeln können."

Merkmale einer Geschichte, in der Selbstverantwortung übernommen wird:

Der Erzähler berichtet, was er aus seiner unschönen Geschichte alles gelernt hat.

Er gibt die Fehler zu, die er möglicherweise begangen hat.

Er hat nach möglichen Lösungen gesucht.

Er stellt auch die positiven Seiten dieser Situation heraus und betont, dass es noch schlimmer hätte kommen können, was aber Gott sei Dank nicht der Fall war.

Er gibt Tatsachen wieder, wobei er über die Informationen nachdenkt, die er bereits im Vorfeld hatte und über die er das Geschehene eigentlich vorausahnen könnte, die er aber nicht berücksichtigt hat, weil er glaubte, „auf ihn treffe all dies nicht zu“.

Er versucht so gut es geht, sein weiteres Leben davon nicht beeinflussen zu lassen.

Beim Erzählen der Geschichte sucht er nach Alternativen und nützlichen Hinweisen, damit Derartiges nicht erneut geschieht.

Er ist stolz darauf, sein Problem aus eigener Kraft bewältigt zu haben und er freut sich über alles, was er aus dieser Angelegenheit gelernt hat.

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Im Folgenden erzählen wir Ihnen vier Geschichten, die Ihnen zeigen, wie sich diese beiden Haltungen im Alltag äußern.

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"Meine Eltern trennten sich, als ich 8 Jahre alt war.

Wenn niemand da ist, der einen tröstet und mit zu kleinen Spielkameraden nimmt, so macht einen das sehr traurig und hilflos.

Wenn ich ein Problem oder Schwierigkeiten in der Schule hatte, fehlte mir meine Mutter schon sehr, aber meine Tanten waren da, um sie zu ersetzen.

Mir wurde die Zuneigung von vielen Erwachsenen zuteil, Freunde meines Vaters sowie meine Onkel und Tanten waren stets für mich da und ich weiß heute, dass ich mich sehr häufig in die Opferrolle begeben habe, bewusst oder unbewusst, um ihre Aufmerksamkeit und ihr Mitgefühl zu erregen."

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"Ich gab, was ich konnte, sowohl Arbeit als auch Kapital. Das ging so weit, dass ich sogar mein Haus verkaufte und bis tief in die Nacht arbeitete, damit der Stein ins Rollen kam."

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"Wenn er in finanziellen Dingen nicht genau genug war und Posten an Familienmitglieder vergab, so lag dies zum Teil daran, dass ich ihn gewähren ließ.

Die Verhandlungen, die wir anlässlich meines Ausstiegs führten, liefen wirklich ungerecht ab. Aber ich muss zugeben, dass ich zu diesem Zeitpunkt einfach nur raus aus der Sache wollte und bereit war, Federn zu lassen, nur um ihn nicht mehr zu sehen, denn ich fühlte mich schrecklich verletzt durch alles, was er mir angetan hatte.

Ich weiß, dass er die Geschichte ganz arg zu seinen Gunsten „verschönert“, wenn er sie weitererzählt, weil er in den Augen seiner Bekannten keinesfalls der Buhmann sein möchte. Doch ich bin mir bewusst, dass auch ich das getan habe, indem ich meine Opferrolle stark übertrieben darstellte, obwohl ich an der ganzen Sache beinahe die gleiche Verantwortung trage wie er."

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"Ich hatte mehrere Möglichkeiten, mich selbständig zu machen. Andere Kollegen, die sich in derselben Situation befanden wie ich, haben diese Möglichkeiten genutzt und sind seither recht erfolgreich."

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Denken Sie an ein Ereignis, bei dem Sie sich nach wie vor in der Opferrolle sehen. Erzählen Sie die Geschichte aus der entsprechenden Sicht.

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Man weiß heute, wie man einen Rekord beim Kurzstreckenlauf aufstellt, wie man möglichst viel Benzin in ein Fass Rohöl bekommt oder wie man Verkäufe in Millionenhöhe durchführt. Und genauso kennt man heute die universellste und sicherste Methode zur Verwirklichung seiner Lebensziele.

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Es kann sein, dass Sie glauben, alles Notwendige für ihren Erfolg in einem bestimmten Bereich getan zu haben, und dennoch aus Ihnen unerfindlichen Gründen ihrem Ziel immer noch fern zu sein. Die Erklärung liegt dabei nicht in Ihrer Persönlichkeit, sondern vielmehr in der Strategie, mit der Sie an der Erreichung Ihres Zieles arbeiten.

In den folgenden Kapiteln möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie herausfinden, welche Ihrer  Verhaltensweisen Ihnen bei der Durchführung Ihrer Vorhaben nützlich sind und mit welchen Verhaltensweisen Sie sich selbst im Wege stehen.

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Wohl jedem leuchtet ein, dass die genaue Definition dessen, was man will, ein ganz wesentlicher Faktor für den Erfolg ist. Wie sollen Sie einschätzen können, wie weit Sie noch von Ihrem Ziel entfernt sind, wenn Sie gar nicht wissen, wohin Sie gehen? Aus diesem Grund besteht der erste Schritt in Richtung Erfolg darin, das, was Ihnen gelingen soll, in klare Worte zu fassen.

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Die zweite Voraussetzung ist ein konsequentes Handeln. Was bringt es, ein Ziel zu wählen, wenn man es nicht ansteuert? Wie sagt doch ein chinesisches Sprichwort so schön: „Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ Sobald Ihre Entscheidung gefallen ist und Sie den ersten Schritt getan haben, werden Sie den Eindruck haben, nicht nur Ihrem Ziel ein Stück näher gekommen zu sein, sondern vor allem das Wichtigste getan zu haben, nämlich sich in Bewegung gesetzt zu haben.

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So viele Menschen warten ab, weil sie erst mehr innere Kraft, Schwung oder Motivation sammeln wollen. Dabei läuft der Prozess genau umgekehrt ab. Erst beim Handeln zeigen sich alle Kräfte, die man in sich birgt.

Auch Sie kennen sicherlich das Beispiel von Menschen, die sich selbst unterschätzten und glaubten, anderen niemals das Wasser reichen zu können. Dann geraten diese Menschen eines Tages in eine unvorhergesehene Situation und sehen sich gezwungen zu handeln. Und je länger sie sich engagieren, umso mehr Energie und Kompetenzen entwickeln sie, so dass sie irgendwann sogar jene überflügeln, die sie eigentlich bewunderten und denen sie sich unterlegen fühlten.

Beispiele von Hausfrauen, die von heute auf morgen gezwungen sind, auf eigenen Beinen zu stehen, gibt es viele. Häufig verwandeln sie sich in aktive Berufstätige und talentierte Geschäftsfrauen und man ist überrascht über die Tatsache, dass diese Frauen bei ihrem Handeln Qualitäten und eine Stärke zeigen, die man bei ihnen niemals vermutet hätte. Doch die Umstände bringen diese Fähigkeiten an den Tag. Erst durch ihr aktives Handeln entwickeln sie die notwendige Kraft und finden Mittel und Wege, um ihre Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen.

Der dritte Faktor für optimale Effizienz ist Leidenschaft. Darunter verstehen wir an dieser Stelle Stärke, Intensität, Engagement, Abenteuerlust sowie die ständige Bereitschaft, stets mit Freude am Ball zu bleiben. Wenn Sie nur das letztendliche Ziel als wichtig ansehen, dann werden Sie häufig ängstlich, panisch und sogar frustriert sein, weil Sie nur daran denken, wie weit es noch bis zur Erreichung Ihres Zieles ist.

Sie können aber auch Ihr klar umrissenes Ziel als stabilen Referenzpunkt sehen und die Gestaltung des Weges dorthin zunächst einmal offen zu lassen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, dann tun Sie gut daran, jeden einzelnen kleinen Erfolg regelmäßig zu feiern, sich jeden Ihrer Fortschritte bewusst zu machen und alles zu verwerten, was Sie bei der Überwindung Ihrer Hürden gelernt haben. So können Sie jeden einzelnen Tag Ihres Lebens genießen und jeder Situation etwas abgewinnen.

Stets mit Freude am Ball bleiben heißt auch, die Gegenwart bewusst zu genießen, denn nur auf sie können Sie wirklich definitiv zählen.

Fragen Sie doch mal einen erfolgreichen Künstler oder einen Geschäftsmann, warum er seine Arbeit in erster Linie tut. Weil es ihm Spaß macht, wird er Ihnen darauf wahrscheinlich entgegnen. Oder aber er wird Ihnen erklären, wie stark er sich dank seiner Tätigkeit persönlich weiterentwickelt hat, und dass ihm seine Arbeit das Gefühl gibt, persönlich etwas erreicht zu haben und seine Kreativität ausleben zu können.

Abschließend wird er Ihnen sagen, dass seine tägliche Arbeit an sich weder besonders langweilig noch besonders aufregend ist. Was die Sache eigentlich spannend macht, ist die Einstellung, mit der er bei der Arbeit ist und die die Grundlage seines Erfolges bildet.

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Der vierte Erfolgsfaktor ist die richtige Balance. Es ist ebenso wichtig, das zu erhalten, was wir erreichen wollen, wie das zu bewahren, was wir lieben und in unserem Leben bereits schätzen. Was heute oft zählt, ist Erfolg um jeden Preis und man hat lange Zeit geglaubt, dass jemand, der beruflich erfolgreich ist, Opfer bringen muss, die in der Regel auf Kosten der Familie gehen.

Doch oft war der Preis, der gezahlt wurde, einfach viel zu hoch. So begann man, den Blick auf jene zu richten, die im Beruf erfolgreich sind, ohne dabei andere Lebensbereiche zu vernachlässigen, d.h. Arbeit, Familie, Gesundheit, persönlicher Ausdruck und Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftliches Leben und Spiritualität. Daraus erwuchsen neue Erfolgsmethoden, die einem ganzheitlichen Ansatz folgen.

Die Erkenntnis, dass die verschiedenen Lebensbereiche nicht getrennt voneinander betrachtet werden können, ist nicht neu. Mittlerweile wird niemand mehr bestreiten, dass familiäre Schwierigkeiten die Arbeitsqualität beeinträchtigen und dass berufliche Konflikte uns daran hindern können, unser Privatleben zu genießen.

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Wir werden sehen, wie es wirklich effektiven Menschen gelingt, eine ausgeglichene Lebensbalance (Work-Life-Balance) zu halten.

Viele Menschen, denen wir in unseren Seminaren diese Strategie vorgestellt haben, haben sich für ihre Nutzung entschieden und wir hörten in der Folge eine ganze Menge Erfolgsstorys.

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Wenn Sie ein Puzzle mit 1.500 Teilen ohne Vorlage machen sollten, wie lange würden Sie wohl dafür brauchen?

Gäbe es für dieses Puzzle eine Vorlage, auf der aber ein abstraktes und etwas unscharfes Bild mit schwer zu identifizierenden einzelnen Elementen zu sehen ist, wären Sie dann nicht von vornherein entmutigt?

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Wir alle kennen Menschen, die unbeirrt auf ihr Ziel hinarbeiten, während andere sich immer nur im Kreis drehen oder lediglich schleppend vorankommen.

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Einige sind der Ansicht, Tagträume seien nur etwas für große Kinder oder Poeten. Dabei haben alle visionären Staatsmänner, alle erfolgreichen Unternehmer, Erfinder und religiöse Führer Träume.

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Die folgende Übung ist am einfachsten, wenn Sie auf den jeweiligen Link klicken und ganz einfach mit geschlossenen Augen zuhören.

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Einige Menschen haben großartige Träume, sie träumen von Macht und Reichtum, schämen sich aber dafür, weil ihnen diese Sehnsüchte übertrieben, unangemessen oder auch verrückt erscheinen. Wenn wir so über unsere eigenen Träume urteilen, dann ersticken wir unsere wahren Wünsche im Keim, die sich dahinter verbergen.

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Schreiben Sie das auf, was Sie derzeit am meisten wünschen.

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Louis Santos ist der Besitzer und Leiter einer der erfolgreichsten Schulen für lebende Sprachen in Kolumbien. Die Geschichte dieses Mannes, der in dem 5.000-Seelen-Dorf Zapatoca geboren wurde und aufwuchs, das sich in einer entlegenen Gegend seines Landes befindet, ist wirklich außergewöhnlich. Die Chancen, eines Tages hier herauszukommen, sind äußerst gering.

Als Kind wurde er eines Tages zufällig Zeuge einer Unterhaltung, in der sein Vater nachdrücklich behauptete, dass es angesichts des Sieges der Alliierten Kräfte (während des zweiten Weltkriegs) nun gelte, Englisch zu erlernen.

„Wer kein Englisch spricht, wird immer hinterherhinken.“

Er war zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre alt und beschloss, niemals hinterherzuhinken. Dass sein Vorhaben nicht so einfach zu bewältigen war, störte ihn nicht im Geringsten. Er verwendete alles, was ihm in die Hände fiel, um sein Vorhaben erfolgreich in die Tat umzusetzen.

Mit Hilfe eines kleinen Transistorradios empfing er spätabends „Die Stimme Amerikas“. Er verstand nichts von dem, was dort gesagt wurde, aber er konnte sich immerhin einige häufig wiederholte Werbeaussagen merken und lernte sie auswendig.

Ihm fehlte ein Lehrer und wirklich niemand im Dorf wusste auch nur annähernd, was die Sätze bedeuteten, die er lernte. Er versuchte, in einem Wörterbuch jene Worte ausfindig zu machen, die er noch niemals in geschriebener Form gesehen hatte.

Er hielt hartnäckig an seinen Bemühungen fest und begann, mit allen Mitteln Englisch zu lernen.

Angesichts eines solch unbeirrbaren Willens taten alle Schullehrer und Erwachsenen des Dorfes ihr Möglichstes, um ihm zu helfen. Vor allem brachten sie ihm alle schriftlichen Dokumente in englischer Sprache, die sie auftreiben konnten. Dem jungen Mann gelang es sogar, innerhalb eines guten Jahres das gesamte englische Wörterbuch komplett auswendig zu lernen.

Doch diese Bemührungen wurden an dem Tage entlohnt, als ein amerikanischer Fotograf in das Dorf kam, der sich auf der Durchreise befand.

Da er nun die englische Sprache einigermaßen beherrschte, bot er seine Dienste als Dolmetscher an. Der Fotograf willigte ein und wurde somit zu seinem ersten Lehrer. Von diesem Zeitpunkt an machte Louis Santos sehr schnelle Fortschritte bei der Erlernung der Sprache.

Zum Zeitpunkt seines Abiturs legte er an einer US-amerikanischen Universität eine Eignungsprüfung für das Fach Englisch ab und erzielte dabei die bestmögliche Note. Damals war er 18 Jahre alt und obwohl er das Dorf niemals verlassen hatte, sprach er beinahe ebenso gut Englisch wie ein Nordamerikaner.

Die Geschichte zieht sich fort bis in unsere Zeit. Heute liest, schreibt und spricht Louis Santos akzentfrei vier Fremdsprachen. Mit einer einzigartigen Methode, die er erfunden und weiterentwickelt hat, hilft er heute Tausenden von Menschen bei der Erlernung von Fremdsprachen. Diese Methode ist allgemein anerkannt, nach ihr wird in verschiedenen Sprachschulen in der ganzen Welt gelehrt.

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Er führt ein intensives Leben und hat an allem Interesse.

Wer klare Ziele hat

- weiß, dass er seine Gelegenheiten selbst geschaffen hat und dass er es ist, der darüber entscheidet, was er tun will.
- ist lediglich zu den Dingen bereit, die ihn seinen kurz- und langfristigen Zielen näher bringen.
- kann sich angesichts mehrerer Alternativen schnell entscheiden, da er weiß, in welche Richtung er sich bewegt.
- ist kreativ und einfallsreich. Er nutzt seine Zeit und seine Mittel optimal und erzielt so die besten Ergebnisse.
- neigt dazu, sich selbst immer wieder zu hinterfragen, Neues auszuprobieren und aus seinen Fehlern zu lernen.

Wer kein Ziel hat

- hat den Eindruck, dass „in seinem Leben nie etwas Interessantes passiert“. Er langweilt sich schnell und verliert schnell den Mut.
- wartet darauf, dass sich Gelegenheiten ergeben oder dass andere ihm sagen, was sie mit ihm vorhaben.
- geht auf jeden beliebigen Vorschlag ein, der ihm in dem jeweiligen Augenblick interessant erscheint.
- fühlt sich ängstlich und durcheinander, wenn ihm mehrere interessante Alternativen angeboten werden, da er keine klaren Prioritäten setzen kann.
- ist recht antriebslos und wenig kreativ, weil er immer nur minimales Engagement zeigt.
- schreckt vor Risiken zurück, denn er fühlt sich nicht in der Lage, seine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Er ist vor allem damit beschäftigt, sich das zu bewahren, was er bereits hat.

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Bisher haben Sie schon einige Ihrer Wünsche formulieren können. Aber leider ist es vom Wunsch bis hin zum Ziel ein weiter Weg. Ihr Wunsch kann beispielsweise lauten, sich in Richtung einer Tätigkeit zu orientieren, bei der Sie  in erster Linie mit Menschen umgehen und nichts mit Maschinen oder Zahlen zu tun haben.

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Das retikuläre System, so sagt er, ist wie eine gute Direktionssekretärin.

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Was geschieht, ist Folgendes: Da dieser Vorname bzw. diese Information uns jetzt interessiert, nimmt unser retikuläres System diese Information auf, die bislang zwar da war, uns aber zuvor absolut gleichgültig war.

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Wenn Sie sagen „Ich will, dass meine Geldprobleme aufhören“, dann hört Ihr retikuläres System nur „Geldproblem, Geldproblem…“

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Wenn Sie Ihre Ziele zu Papier bringen, dann benennen Sie bitte auch die wichtigsten Verhaltensweisen, die Ihnen zeigen, dass Sie sie erreicht haben.

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Markierungspunkte in Form eines zeitlichen Rahmens sind dabei sicherlich ganz besonders hilfreich. Wenn es beispielsweise Ihr Ziel ist, Ihr eigenes Unternehmen innerhalb von zwei Jahren auf die Beine zu stellen, dann sollten Sie eine Reihe von Etappen mit genauen Zeitvorgaben vorsehen, an denen Sie das Voranschreiten Ihres Vorhabens messen können:

„Ich will bis Ende des ersten Halbjahres Kontakte hergestellt und eine Marktstudie durchgeführt haben, um die Art von Produkten oder Dienstleistungen zu definieren, die ich anbieten möchte.“

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Sicherlich gibt es eine ganze Menge Dinge, die Sie gerne erreichen würden. Beispielsweise dass Ihr Partner endlich seine schlechten Gewohnheiten ablegt oder dass Ihr Chef weniger autoritär oder willkürlich handelt. Glücklicherweise sind die Menschen so gestrickt, dass es schwierig ist, sie von außen zu verändern. Man könnte sogar sagen, dass es unter normalen Umständen unmöglich ist (mal abgesehen von Extrembedingungen) und dass sie sich nur verändern, wenn sie dazu auch bereit sind. Insofern hängt die Erreichung derartiger Ziele nicht von Ihnen ab – es steht nicht in Ihrer Macht.

Die Erfüllung des Wunsches „Meine Kinder sollen glücklich sein“, entzieht sich ebenfalls Ihres Einflusses.

Sich glücklich zu fühlen, ist ein persönlicher und ganz subjektiver Zustand, der in keinem Fall von außen auferlegt werden kann. Damit verhält es sich ebenso wie mit der Spontaneität. Die Aufforderung „Sei doch mal spontan!“ ist absolut paradox, denn „spontan sein“ heißt, aus einem eigenen Impuls heraus zu handeln, ohne dass man Sie darum bittet.

„Der Fortschritt meines Landes“ oder „Der Fortschritt der Wissenschaft“ sind hehre Ziele, zu deren Erreichung Sie natürlich beitragen können, aber der Erfolg wird niemals allein von Ihnen abhängen. Sie sind für die Formulierung eines persönlichen Ziels daher denkbar ungeeignet. Insofern wird es notwendig sein, sich etwas genauer festzulegen und Ihren persönlichen Beitrag in dieser Hinsicht zu präzisieren. Um sicherzugehen, dass die Erreichung eines Ziels, das Sie sich setzen, tatsächlich in Ihrer Macht steht, sollten Sie sich vergewissern, dass es sich um etwas handelt, worauf Sie direkten Einfluss haben. Ansonsten sind unnötige Frustrationen vorprogrammiert.

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Wenn ein Fußballteam auf ein anderes trifft, so arbeitet der Trainer im Vorfeld eine Spieltaktik aus. Er setzt die Stärken seiner Spieler gezielt ein und versucht, Schwachstellen zu schützen, je nachdem, wo die Stärken des Gegners liegen. Er kann aber keinesfalls jeden einzelnen Spielzug der gegnerischen Mannschaft auf dem Rasen voraussehen, denn es gibt in dieser Hinsicht einfach zu viele Faktoren, die sich seiner Kontrolle vollkommen entziehen.

So verhält es sich auch mit unseren Zielen - wir können nicht jede einzelne Handlung planen, die wir im Alltag unternehmen. Wenn wir abwarten, bis wir alle Faktoren unter Kontrolle haben, kommen wir niemals zum Zug. Es reicht, ein klar formuliertes Ziel und eine Gesamtstrategie zu haben. Was den Rest angeht, so ergeben sich die Dinge Schritt für Schritt.

Es gibt Menschen mit klar definierten Zielen, die aber niemals aktiv werden, weil sie über die Phase des Planens nicht hinauskommen. Aus lauter Sorge, einen Fehler begehen zu können, versuchen sie, alles zu planen und sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Doch Hintergrund ist meist die Sorge, einen Fehler zu begehen. Meist kommt es dann gar nicht zur Umsetzung, weil er ständig auf bessere Umstände und Voraussetzungen wartet, die aber niemals alle eintreten werden. Die Furcht, einen Fehler zu begehen, kann uns lähmen. Wenn Sie sich selbst dabei ertappen, dass Sie aus lauter Furcht vor einem Fehler am liebsten „kneifen“ würden, so bedenken Sie bitte, dass „nichts tun“ der Schlimmste aller Fehler ist.

Andere wiederum setzen sich Ziele und rennen gleich blindlings darauf zu, ohne über eine Strategie nachzudenken, die sie an ihr Ziel führt. Damit kann man durchaus Erfolg haben, weil man sich vielleicht richtig ins Zeug legt. Es kann aber auch sein, dass sich diese Menschen nur im Kreise drehen. Wie viel Zeit und Energie hätten sie gespart, wenn sie gezielter gehandelt hätten? Aus diesem Grunde ist es absolut notwendig, eine Strategie auszuarbeiten, ohne dabei aber jeden einzelnen Schritt planen zu wollen.

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Wenn Ihre Ziele mit Ihren Prinzipien und Ihren Werten und jenen Ihres Umfelds übereinstimmen, können Sie nicht nur auf Ihren eigenen Beitrag zählen, sondern auch auf den Ihres Umfelds. Ein Unternehmen, das Arbeitsplätze schafft, um das Wohl seiner Mitarbeiter bemüht ist und mit dem auch noch der Besitzer zufrieden ist, wird sehr viel mehr Unterstützung erfahren als ein Unternehmen, das lediglich für den Besitzer einträglich ist.

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Es gibt Menschen, denen erst bei der Formulierung ihrer eigenen Ziele Einschränkungen und Unzulänglichkeiten so richtig bewusst werden.

„Ich habe kein Studium, wie soll ich das dann schaffen? Ich habe doch nur Schulden, wo soll ich denn jetzt Geld herbekommen?“

Wenn Sie Ihren Zielen aber große Bedeutung beimessen, werden Sie Mittel und Wege finden, um sie  zu erreichen, auch wenn es Ihnen anfangs nahezu unmöglich erscheint. Würden Sie dabei nur von den Möglichkeiten und Mitteln ausgehen, die Ihnen in diesem Augenblick zur Verfügung stehen, so hätten Sie möglicherweise einen Teil Ihrer Vorhaben gar nicht erst in Angriff genommen, die Sie aber in Ihrem Leben erfolgreich in die Tat umgesetzt haben.

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Das „Was“ bezeichnet das, was Sie erreichen wollen.

Das „Wann“ bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem Sie das Ziel erreicht haben wollen. Wie wir gesehen haben, ist die zeitliche Vorgabe absolut wichtig, denn nur so können Sie einschätzen, ob Sie auch in dem Tempo vorankommen, das Sie sich vorgenommen haben. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist dies ein nützlicher Hinweis darauf, dass es in Ihrem Handlungsplan möglicherweise etwas gibt, was Sie überdenken oder überarbeiten müssen.

Und wenn wir Sie bitten, an dem „Was“ festzuhalten und nicht an dem „Wie“, dann liegt das daran, dass man zwischen dem Ziel, das es zu erreichen gilt, und der Strategie, mit der Sie dorthin gelangen, unbedingt ganz deutlich unterscheiden muss.

Stellen wir uns beispielsweise vor, Ihr Ziel sei die Gründung Ihres eigenen Unternehmens. Um die finanziellen Mittel zusammenzubekommen, planen Sie den Verkauf Ihres Hauses auf dem Land.

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Als Antwort beschreiben Sie bitte die Zeichen und Hinweise, die Sie als Beweis für Ihre Annäherung an Ihr Ziel sehen.

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Man kann sich nur dann entsprechend um die Erreichung eines Ziels bemühen, wenn man sich über den zu erwartenden Nutzen im Klaren ist.

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Hätten Sie in irgendeiner Form auch Vorteile, wenn Sie das Ziel nicht erreichen würden?

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All diese Versuche haben eine Gemeinsamkeit - da Sie wirklich Ihr Problem lösen müssen, werden Sie offener für neue Informationen und Möglichkeiten. Sie setzen Ihre Grenzen weiter und auf diese Weise „wachsen“ Sie.

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Viele Menschen entdecken nach der erfolgreichen Bewältigung einer Krisensituation, in der sie ungewohnte Hochleistungen erbringen mussten, verborgene Talente an sich, derer sie sich bislang noch niemals bedienen mussten. Genau dieses Erfolgserlebnis wünschen wir auch Ihnen.

Angesichts eines Problems muss man sich gut organisieren. Es geht jetzt nämlich darum, bestehenden Verpflichtungen weiterhin nachzukommen und gleichzeitig die nötige Zeit für die Bewältigung des Problems zu finden. Auf diese Weise lernen Sie, die zur Verfügung stehenden Mittel besser einzusetzen, was Ihnen nicht nur dazu dient, das konkrete Problem aus der Welt zu schaffen, sondern Ihnen auch in anderen Situationen zugute kommt.

Wenn Sie schon einmal den Gürtel enger schnallen mussten und diese Erfahrung als sehr unangenehm empfanden, so haben Sie sicherlich gelernt, beim Geldausgeben etwas vorsichtiger zu sein.

Die Länder, deren Einwohner die Einschränkungen durch den Zweiten Weltkrieg mitmachen mussten und gezwungen waren, Wege des Überlebens für sich zu finden, gehen auch heute noch anders mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln um.

Manchmal verstehen wir sehr gut, dass wir in einer bestimmten Situation mit dem von uns eingeschlagenen Kurs nicht ans gewünschte Ziel gelangen. Wir möchten gerne anders handeln, wissen aber nicht wie. Viele unserer Probleme sind darauf zurückzuführen, dass wir hinderlichen Verhaltensweisen verhaftet bleiben, denn wir glauben, bestmöglich zu handeln.

In ihrem Buch „Die Geheimnisse der Kommunikation“ unterstreichen die Autoren R. Bandler und J. Grinder, wie wichtig es ist, angesichts eines Problems möglichst viele Wahlmöglichkeiten zu haben. Wer in einer Situation nur eine Möglichkeit zum Handeln besitzt, so schreiben sie, handelt ebenso stereotyp wie ein Roboter oder ein Sklave. Wer nur zwei Möglichkeiten zur Verfügung hat, befindet sich in einer Zwickmühle. Erst ab drei Alternativen hat man eine wirkliche Entscheidungsfreiheit.

Wir hoffen, dass dieses Buch und die Arbeit, zu dem es Sie bewegt hat, Ihre Bandbreite möglicher Reaktionsweisen vergrößert hat. Sie haben nun deutlich mehr Möglichkeiten, Ihr Verhalten oder Ihre Strategie zu ändern, wenn Sie mit den erzielten Ergebnissen nicht zufrieden sind.

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Sie sind flexibler und haben eine größere Variationsmöglichkeit beim Handeln, indem Sie andere Herangehensweisen ausprobieren, mit denen Sie Ihre Probleme schrittweise zu dem Erfolg machen, der für Sie am meisten in Ihrem Leben zählt.

 

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