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Bluthochdruck - die unterschätzte Gefahr!
Bluthochdruck - Ursachen, Behandlung und Prävention hrsg. von Club Positiv
Kurzbeschreibung: Oft wird die Gefahr von Bluthochdruck unterschätzt und zu wenig dagegen getan. Lernen Sie in dieser kostenlosen Broschüre alles über die Gefahren, Risikofaktoren, Folgeerkrankungen von Bluthochdruck wie Herzinfarkt oder Schlaganfall und deren Anzeichen. Halten Sie sich an die dort beschriebenen 10 goldenen Leitsätze, an die richtige Ernährung und richten Sie sich ihren persönlichen "Laufplan" ein, denn - und das wird immer wieder unterschätzt - Bewegung kann Ihren Bluthochdruck um bis zu 50% senken.

Hier einige Schlagwörter, zu denen Sie im Buch mehr finden:
Blutdruck, Bluthochdruckpatient, Tipps, Stress, Ernährung, Gruppe, Gesundheit, Trainingsbereich, Sport, Obst, Gemüse.
Leseprobe:
Jeder vierte Deutsche leidet unter zu hohem Blutdruck, der so genannten Hypertonie. Allerdings weiß nur jeder Dritte von dieser heimtückischen Erkrankung. Das liegt vor allem daran, dass Bluthochdruck keine Schmerzen verursacht.
Jahrelang wird durch den hohen Blutdruck der Organismus belastet und kann langfristig sogar ernsthafte Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen und Herz, Nieren, Blutgefäße oder Gehirn dauerhaft schädigen.
So sind mehr als 60 Prozent der 60 bis 75-jährigen von der Erkrankung betroffen.
Es ist also dringend an der Zeit, etwas gegen hohen Blutdruck zu unternehmen und mehr über vorbeugende Maßnahmen zu erfahren, damit dem Bluthochdruck erst gar keine,,Chance" gegeben wird.
Zwar entwickelt sich Bluthochdruck meist durch eine erbliche Vorbelastung, aber eine ungesunde Lebensweise wie zu viel Alkohol, falsche Ernährung, Stress, Nikotin oder Übergewicht lösen die Erkrankung erst richtig aus oder beschleunigen sie regelrecht.
Wenn Sie allerdings bereits an Bluthochdruck leiden, gibt es zahlreiche Tipps und Ratschläge, mit denen Sie den Blutdruck wieder senken.
Generell verändert sich der Blutdruck im Laufe des Tages. Und generell gilt: Alle Blutdruckwerte über 140 zu 90 mm HG gehören in dringende Behandlung. Die Anzeichen eines Schlaganfalls sollten Sie rechtzeitig erkennen.
Im Mittelpunkt stehen nicht nur eine gesunde Ernährung und ein regelmäßiges körperliches Training, sondern auch der weitestgehende Verzicht auf Alkohol und Zigaretten.
Aber lassen Sie sich beim Abnehmen ermutigen: Eine Untersuchung hat nämlich gezeigt, dass bereits bei einer Gewichtsabnahme von 1 Kilogramm der systolische Blutdruck um 2 mm Hg abnimmt. Vielmehr geht es darum, dass Sie langsam aber beständig zu einem Gewicht finden, mit dem Sie sich rundum wohl fühlen und langfristig wieder einen normalen Blutdruck haben. Um festzustellen, in welchem,,Gewichtsbereich" Sie sich befinden - also Normalgewicht oder starkes Übergewicht - sollten Sie als erstes Ihren Body Mass Index (BMI) berechnen.
Vollwertig und ballaststoffreich essen: Viel Gemüse und Vollkornprodukte, wenig Zucker und Süßigkeiten.
Täglich frisches Obst, also Bananen, Äpfel, Birnen, Trauben etc.
Schneiden Sie immer die Fettränder ab und kochen oder garen Sie das Fleisch lieber, denn anbraten ist ungesund.
Meiden Sie Fette - vor allem versteckte Fette wie zum Beispiel in Salami oder Leberwurst.
Auch in vielen Käsesorten, Backwaren oder Milchprodukten sind Fette versteckt, die Ihnen zusätzliche Pfunde schenken.
Wichtig: Als Bluthochdruckpatient sollten Sie Fische nur ungesalzen und nicht geräuchert zu sich nehmen.
Eine Portion an Gemüse entspricht dabei zum Beispiel 200 ml Gemüsesaft oder 125 Gramm rohes oder gekochtes Gemüse oder 250 Gramm Salat.
Eine Portion Obst entspricht dabei zum Beispiel 1 mittelgroßem Stück Apfel, 70 Gramm Trockenobst oder 200 ml Obstsaft.
Wichtig: Kaufen Sie nur Gemüsesäfte mit dem Hinweis,,ohne Salzzusatz" und verzichten Sie auf Gemüsekonserven, Sauerkraut, Essiggurken und Oliven.
Haferkleie bekommen Sie bereits abgepackt zu kaufen und können sie zum Beispiel morgens in Ihr Müsli oder Joghurt mischen.
Wenn Sie an erhöhtem Blutdruck leiden, verzichten Sie besser auf Lakritze.
Wir haben für Sie einige Rezeptvorschläge mit pro Tag ca. 1200 Kilokalorien zusammengestellt.
Durch die ausgewogene Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und wenig Fett entsteht kein Blutzuckertief.
Ob Kaffee bei Bluthochdruck nun erlaubt ist oder nicht, wird eine ewige Streitfrage bleiben. Tatsache ist aber, dass Sie auf Ihre täglich Tasse Kaffee oder Schwarztee am Morgen nicht verzichten müssen. Es sollte aber bei maximal 3 Tassen täglich bleiben, damit Sie Ihren Blutdruck nicht unnötig weiter in die Höhe treiben.
Zusätzlich trinken Sie am besten reichlich natriumarmes Mineralwasser.
Verzichten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe auf Cola, alkoholische Getränke oder natriumreiche Mineralwassersorten.
Aber selbst wenn Sie keine überflüssigen Pfunde loswerden möchten, ist es bei leichtem bis mittelschwerem Blutdruck wichtig, dass Sie regelmäßig Sport treiben. Kraftsportarten oder womöglich Wettkämpfe sollten Sie lieber meiden, da sie Ihren Blutdruck zusätzlich stark belasten.
Wenn es Ihnen schwer fällt, sich aufzuraffen und endlich etwas für Ihren Körper und Ihre Gesundheit zu tun, dann helfen Ihnen vielleicht die unsere Tipps.
In Studien hat sich nämlich gezeigt, dass Personen, die sich nicht oder nur sehr wenig bewegen, ein um 50 % höheres Risiko haben an Bluthochdruck zu erkranken wie aktivere Menschen! Mit regelmäßigen Sportarten lässt sich nachgewiesenermaßen sogar Ihr systolischer Blutdruck um bis zu 10 mm Hg senken.
Bei Cholesterin handelt es sich um einen wachsähnlichen Fettstoff, der in tierischen Nahrungsmitteln enthalten ist. Allerdings wird der größte Teil des körpereigenen Cholesterins in der Leber produziert. Lediglich 20 bis 30 Prozent werden über die Nahrung aufgenommen. Menschen mit erhöhtem Blutdruck haben auch häufig einen erhöhten Cholesterinspiegel. Durch den erhöhten Cholesterinspiegel entsteht nämlich Arteriosklerose.
Die Ablagerungen des Cholesterins verursachen wiederum Verengungen und Verhärtungen an den Arterien und sorgen für einen erhöhten Blutdruck.
Vor allem eine fett- und cholesterinreiche Ernährung ist Grund für die Erkrankung.
Erfahrungsgemäß hat sich gezeigt, dass bereits bei einer Reduzierung der Fettzufuhr und Verwendung ungesättigter Fettsäuren wie Distel-, Maiskeim- oder Sojabohnenöl der Blutcholesterinspiegel deutlich sinkt.
Dieser erhöhte Blutzuckerspiegel regt wiederum die Bauchspeicheldrüse zur Ausschüttung des Insulins an, wodurch der Körper sofort Glukose aufnehmen und in Energie umwandeln kann.
Bei einer Untersuchung haben Wissenschaftler nun festgestellt, dass zuviel Insulin im Blut Bluthochdruck verursachen kann.
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