Ätherische Öle, Lavendel, Kamille, Myrte, Majoran, Eukalyptus, Rosmarin, Pfefferminze, Teebaum, Ylang Ylang, Majoran, Rosenholz, Zeder, Bitterorange, Citronella, innerliche und äußerliche Anwendungsgebiete, Aromatherapie, Antibiotikum, Entgiftung, Anti-Aging.
Leseprobe des Buches:
Schon lange assoziiert man mit dem Begriff,,Aromatherapie" nicht nur die kosmetische Anwendung, der Einsatz bei der Massage oder auch die rein entspannende Wirkung der ätherischen Öle. Die Aromatherapie ist eine eigenständige medizinische Disziplin, die über enorme therapeutische Heilwirkung verfügt. Ätherische Öle werden aus Pflanzen oder Pflanzenteilen gewonnen. Die Aromatherapie wendet diese Öle an, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen oder wieder herzustellen. Außerdem können mit Aromaölen unser Geist und unsere Seele in ein harmonisches Gleichgewicht gebracht werden.
Die ätherischen Öle sind keine Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes. Allerdings enthalten Sie hoch aktive Wirkstoffe, die eine medikamentöse Behandlung in manchen Fällen überflüssig macht. Das ist auch kein Wunder, denn die ätherischen oder auch Aromaöle sind doch für die Pflanzen selbst Motor ihrer Existenz: Energiespeicher, Informationsträger und Krankheitsschutz.
Oft wird gern vergessen, dass die Naturheilstoffe der ätherischen Öle nicht harmlos sind. Natürlich bedarf es für den Einsatz bei schweren Erkrankungen ein fundiertes medizinisches Wissen um die Heilwirkung der Öle.
Die nachfolgenden Seiten möchten Ihnen dazu verhelfen, das Potenzial der ätherischen Öle besser kennen zu lernen.
Es empfiehlt sich ganz individuell zu testen, welches ätherische Öl eine positive Wirkung auf Ihren Gefühlszustand hat. So hat beispielsweise Lavendel und Melisse einen beruhigenden Effekt, Rosmarin hingegen eine anregende Wirkung auf unser Gefühlsleben und unseren seelischen Zustand.
Ätherische Öle sind wegen ihrer hochgradigen Wirksamkeit nicht frei von Nebenwirkungen. Im schlimmsten Fall kann die Verwendung zu allergischen Reaktionen, Asthma und epileptischen Anfällen oder bei Schwangeren zu Fehl- oder Frühgeburten führen.
Die 13 wirkungsvollsten ätherischen Öle für die äußerliche Anwendung: Bitterorange, Cirtonella, echte Kamille, Lavendel, Majoran, Myrte, Niaouli, Pfefferminze, Rosmarin, Rosenholz, Teebaum, Ylan Ylang und Zeder. Wirkung, Anwendungsgebiete und Darreichung.
Duftlampen sind immer gleich aufgebaut: Sie haben im unteren Teil Platz für ein Teelicht, das die Wärme produziert. Als Aufsatz haben sie eine kleine Schale. Diese wird mit Wasser gefüllt und das ätherische Öl hineingetropft. Die Verdunstung des Öls tritt mit zunehmender Erwärmung des Wassers ein. Setzen Sie das ätherische Öl sparsam ein. Grundsätzlich eignen sich alle Aromaöle, die Sie persönlich als angenehm riechend empfinden.
Diese ätherischen Öle helfen bei Überreiztheit, innerlicher Unruhe, Verspannungen und Verdauungsbeschwerden. Sie wirken anregend, stark antiseptisch, desinfizierend (besonders auf die Atemwege), schleimlösend, krampflösend auf die Bronchien, hustenstillend, bei Grippe, Bronchitis, Husten, Entzündung der Atemwege, Nasen- und Stirnhöhlenkatarrh, Halsschmerzen.
Andere Öle wirken wie ein Antidepressivum, harmonisierend, nervenstärkend, blutdrucksenkend, entkrampfend, luftreinigend, antiseptisch. Sie stärken das körpereigene Immunsystem, fördern die Bildung von weißen Blutkörperchen und den Regenerationsprozess der Haut.
