Heilkräuter - Gesundheit aus der Apotheke der Natur!
 

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Heilkräuter - Natürlich gesund
hrsg. von Club Positiv  

Kurzbeschreibung: 
Die westliche Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter von einer naturnahen Lebensweise entfernt. Zivilisationskrankheiten gehen verstärkt damit einher, die oft sofort mit Antibiotika behandelt werden. Das muss nicht sein, denn in der Natur mit ihren Pflanzen und Kräutern haben wir die Apotheke direkt vor der Haustür. Lernen Sie in diesem kostenfreien Buch, wie Sie Heilkräuter erkennen, was Sie beim Sammeln beachten müssen und wie Sie sie als Sud, Bad, Tee, Salbe, Tinktur oder anderes zubereiten. Im Folgenden werden 17 heimische Wildkräuter mit Abbildung in Ihrer Wirkung und Anwendung beschrieben. Eine Vielzahl weiterer Heilkräuter und deren Anwendung finden Sie am Schluss des Buches übersichtlich auf einen Blick.

 

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Hier einige Schlagwörter, zu denen Sie im Buch mehr finden:

Heilkräuter, Tee, Sud, Saft, Tinktur, Bad, Kissen, Umschlag, Frauenmantel, Huflattichblüten, Johanniskraut, Spitzwegerichblätter, Schlüsselblumenblüten, Thymian.

Leseprobe:

Auf den folgenden Seiten lesen Sie über lange Jahre zusammengetragenes Wissen über Heilkräuter, das leider in heutiger Zeit nahezu in Vergessenheit geraten ist.

Genau wie die Erfahrung um Pflanzen verloren gegangen ist, haben wir uns auch immer mehr von einer naturnahen Lebensweise entfernt. Folge davon ist, dass wir an den so genannten Zivilisationskrankheiten leiden.

Die Behandlung erfolgt direkt mit starken Antibiotika; die negativen Folgen des übermäßigen Einsatzes sind vor allem Resistenzen gegen die eingesetzten Mittel und organische Schäden.

Sie können vielen Erkrankungen aber auch ganz einfach vorbeugen, indem Sie im Voraus dieses Wissen für sich und Ihre Gesundheit nutzen: Sammeln Sie Kräuter und bereiten Sie sie als Tee, als Umschlag oder Badezusatz zu.

Wenn Sie bis dato unerfahren mit Heilkräutern sind, empfehle ich Ihnen zu Beginn blutreinigende Teekuren anzuwenden.

Über die Generationen hinweg ist so ein großer Erfahrungsschatz entstanden.

Wenn Sie sich doch dazu entschließen, selbst zu sammeln, beschränken Sie sich anfänglich nur auf die Pflanzen, die Sie wirklich kennen (ein gutes Probeexemplar ist die Brennnessel).

Beeren und Säfte können Sie problemlos bis zu Weiterverwendung in das Tiefkühlfach legen.

Aber auch bei Menstruationsstörungen, Unterleibsschmerzen, Weißfluss, Unwohlsein in den Wechseljahren und bei Pubertätsproblemen hilft Frauenkraut.

Äußerlich angewendet hat sich Frauenmantel bei folgenden Erkrankungen bewährt: eitrige Wunden, Geschwüre, Fieber.

Huflattich finden Sie in großen Polstern ab dem Monat März.

Charakteristisch für diese Heilpflanze ist, dass zuerst die gelben Blüten aus dem oft lehmigen Standort wachsen, bevor die Blätter sprießen.

Hierfür stellen Sie eine Tinktur her, die Sie entweder äußerlich auf die verspannten Bereiche auftragen können oder aber einnehmen.

Auch bei schweren nervlichen Erkrankungen wie Depressionen, hysterischen Anfällen oder auch Nachtwandeln bei Kindern zeigt Johanniskraut eine erstaunlich gute Wirkung.
 
Außerdem hat die Kamille eine entzündungshemmende, schweißtreibende und desinfizierende Wirkung und wird daher gern bei Entzündungen angewandt.

Innerlich wird die Schlüsselblume mit Erfolg als Tee gegen Atemwegskatarrhe eingesetzt, denn sie hat eine entkrampfende und schleimlösende Wirkung und die Entzündung wird gelindert. Daher hilft die Schlüsselblume sehr gut gegen Husten und Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Außer bei Atemwegserkrankungen setzt die Volksheilkunde die Schlüsselblume auch oft bei Nervosität und nervlicher Anspannung ein.

Spitzwegerich erkennt man im Frühjahr an langen schmalen Blättern, die wie eine Lanze geformt und rosettenartig angeordnet sind.

Die Pflanze, auch als Lungenkraut oder Schlangenzunge bezeichnet, wird zwischen fünf und fünfzig Zentimeter hoch.

Dieses Antibiotikum ist ebenfalls bei Bronchitis, Husten und Katarrhen der oberen Luftwege sehr hilfreich.

Der Thymian wird mit seinen zartrosa Blüten und dem stark würzigen Duft ein bis zu fünfzig Zentimeter hoher Strauch. Dieses breite Wirkungsspektrum verdankt der Thymian einerseits seinen antibiotischen und entzündungshemmenden Fähigkeiten, die die Krankheitserreger von Husten und Erkältungen effektiv bekämpfen. Andererseits lindern seine krampflösenden Eigenschaften zusätzlich die Spasmen (Krämpfe) bei Husten, insbesondere Keuch- und Reizhusten und Asthma.

Auch Entzündungen im Bereich der Schleimhaut wie Mandelentzündungen, Entzündungen der Mundschleimhaut, Zahnfleischblutungen oder -entzündungen sollten Sie mit Zinnkrauttee oder -tinktur behandeln, wenn Sie eine schnelle Linderung erzielen möchten.

 

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